Fremder dringt live in Wohnung von Twitch-Streamerin ein

Schock für Twitch-Streamerin Tricia “Tricisabirdy” Wang. Während sie live auf Sendung war, brach ein fremder, verstört wirkender Mann bei ihr ein. Laut Polizei sagte er noch während er abgeführt wurde, dass “sie seine Prinzessin sei und er sie retten wolle“.

Die Erfolgsgeschichte von Tricia Wang

Die 27-jährige Tricia Wang ist gelernte und professionelle Köchin mit Ausbildungen in traditioneller japanischer und französischer Küche. Ihrer Leidenschaft geht sie nicht nur im Beruf als Köchin in einem mit zwei Michelin-Sternen versehenen Restaurant nach, sondern streamt ihre Kochkünste auch auf Twitch vor teils tausenden Zuschauern.

Was war passiert?

In diesem Fall bereitete sie gerade routiniert im Stream gebratene Jakobsmuscheln zu, bis sie plötzlich aufschreckte. Laute Stimmen aus dem Hintergrund irritierten sie sichtbar und erschrocken sagte sie zu dem nicht im Bild befindlichen Fremden, dass “er bitte ihr Haus verlassen solle“. Danach gingt es schnell: mit einem Löffel “bewaffnet” duckt sie sich in deutlicher Abwehrhaltung hinter die Theke und schaltet den Stream aus.

Gewaltlose Deeskalation und Polizeieinsatz

Nach Klärung der Situation wandte sich Wang an ihre Follower und erklärte, dass ein fremder Mann über die Garage in ihr Haus eindrang und über die Treppe in ihren Wohnbereich kam. Ihre glücklicherweise ebenso anwesenden Mitbewohner bekamen dies mit und hielten den Mann davon ab zu ihr zu gelangen, in dem sie sich dazwischen stellten. Zwar beruhigte sich die Situation nach anfangs lautstarken Diskussionen, doch schrie der offensichtlich geistig verwirrte Eindringling seltsame Dinge bis dann die in der Zwischenzeit verständigte Polizei eintraf und ihn abführte. Dabei sagte er zu den Polizisten, dass “er seine Prinzessin retten wolle“. Mario hat das irgendwie eleganter gelöst…

Schock und “Unmännlichkeit”

Die Streamerin war auch danach noch sichtlich mitgenommen von der Situation und dem Schreck. Selbst nach dem Vorfall zitterte sie noch vor Angst, was wohl mehr als verständlich ist. Auf Reaktionen aus der Community “sie hätte sich doch mit einem Messer wehren können” und das “ihre Mitbewohner sich unmännlich verhalten haben“, entgegnete sie, dass “sie solche Situationen immer gewaltfrei lösen wolle” und das “es irre sein auf einen Verrückten einzustechen“. Außerdem hatte sie “einfach Angst und den meisten Zuschauern wäre es in der Situation wohl genau so gegangen“.
Einer der eingeschrittenen Mitbewohner des “Streamer-Hauses” wurde gar im Netz als “Pussy” bezeichnet, woraufhin er klug entgegnete: “Das nennt sich Deeskalation. Solltest Du auch mal probieren!“.

Wang wehrt sich gegen Vorwürfe

Auch gibt es offenbar einige, die der Köchin und Streamerin vorwerfen, dass der Überfall für mehr Aufmerksamkeit und Reichweite gestellt gewesen sei. Denen entgegnet Wang, dass sie so etwas als erstklassige Köchin nicht nötig habe und das sie sich dann wohl cooler gegeben hätte, als sich mit einem Löffel als Waffe hinter der Theke zu verstecken. Guter Punkt.


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